Scheidegg fliegt mit


Scheidegg fliegt mit
Satellitensystem Galileo

Galileo ist der Name des europäischen Satelliten-Navigationssytems, das nach bisheriger Planung Ende 2011 betriebsbereit sein soll.

Es kann dann weltweit Daten zur genauen Positionsbestimmung liefern und ähnelt im Aufbau dem US-amerikanischen GPS-System.

Allerdings wurde Galileo für zivile Zwecke konzipiert und unterliegt nicht wie GPS einer nationalen militärischen Kontrolle. Galileo basiert auf 30 Satelliten, die in einer Höhe von etwa 23.260 km die Erde umkreisen, und einem Netz von Bodenstationen, die die Satelliten kontrollieren. Taschenempfänger in der Größe eines Mobiltelefons können aus den Funksignalen der Satelliten die eigene Position mit einer Genauigkeit von rund vier Metern bestimmen. Bei Verwendung von Zusatzinformationen und/oder -diensten lässt sich ähnlich wie bei anderen satellitengestützten Navigationssystemen (GNSS) die Positionsgenauigkeit in den Zentimeterbereich steigern.

Der erste Testsatellit, „Giove-A1“, wurde am 28. Dezember 2005 um 5:19 Uhr UTC vom Raumfahrtzentrum in Baikonur (Kasachstan) gestartet und hat um 12:51 Uhr UTC in 23.222 km Höhe seinen planmäßigen Betrieb aufgenommen. Das erste Navigationssignal übertrug „Giove-A1“ zu Testzwecken am 2. Mai 2007.

Der Probebetrieb der ersten vier Galileo-Satelliten wird nicht vor 2008 aufgenommen.

 Scheidegg konfektioniert und testet Kabelbäume für Galileo

Die Gesamtkosten für die Bereitstellung werden mit mindestens 3,6 Milliarden Euro veranschlagt.

Scheidegg konfektioniert und testet komplexe Kabelbäume, mit denen die empfindlichen Systemkomponenten der Satelliten auf Herz und Nieren geprüft und integriert werden.

Somit leistet Scheidegg einen großen Beitrag zur Qualitätssicherung und Langlebigkeit des Galileo-Satellitensystems.